Wandern mit Kindern – Tipps für unvergessliche Abenteuer in der Natur

Samuel

Wandern mit Kindern ist eine wunderbare Möglichkeit, gemeinsam Zeit in der Natur zu verbringen und als Familie aktiv zu sein. Hier berichten wir dir von unseren Erfahrungen.

Wandern mit Kinder
Inhaltsverzeichnis

Wandern mit Kindern: Ein Abenteuer für die ganze Familie?

Um Kinder für das Wandern zu begeistern, eignen sich abwechslungsreiche und spannende Touren. Anstatt einfache Forst- oder Feldwege zu wählen, sind Routen mit interessanten Wegabschnitten, wie sich schlängelnde Pfade, empfehlenswert. Zusätzlich können Spiele, wie das Sammeln von Naturmaterialien oder das Beobachten von Tieren die Wanderung unterhaltsamer gestalten. Ein weiterer Anreiz ist die Teilnahme an Stempeljagden, wie sie beispielsweise im Harz angeboten werden.

Durch sorgfältige Planung und die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Kinder wird das Wandern zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie.

Mit Kindern wandern: So planst du die perfekte Tour

Streckenlänge und Schwierigkeitsgrad

Die passende Länge und Schwierigkeit der Wanderung hängen vom Alter und der Kondition der Kinder ab. Jüngere Kinder können oft 4 bis 6 Kilometer mit geringem Höhenunterschied bewältigen, während ältere Kinder auch längere und anspruchsvollere Strecken schaffen. Es ist wichtig, die Gehzeiten realistisch einzuschätzen; eine Faustregel des Alpenvereins besagt, dass die Zeitangaben in Tourenbüchern mit dem Faktor 1,5 multipliziert werden sollten, um die ungefähre Gehzeit mit Kindern zu berechnen. Wir haben meistens mit Grundschulkindern sogar noch länger benötigt, da wir bei spannenden Stellen wie z.B. kleinen Bächen oder Felsen häufig spontane Pausen eingelegt haben.

Höhenmeter richtig einschätzen

Bei der Auswahl der Wanderstrecke solltest du unbedingt auch die zurückzulegenden Höhenmeter berücksichtigen. Als Faustregel gilt: Pro 100 Höhenmeter, die du aufsteigst, kannst du etwa einen Kilometer flacher Strecke an Anstrengung einplanen. Wenn du in Gebirgen unterwegs bist kommen schnell auch bei kurzen Strecken 300-500 Höhemeter zusammen. Unterschätze dies also nicht!

Unsere erste richtige Wandertour betrug ca. 15km mit 500 Höhenmetern und die jüngste war gerade erst 5 Jahre alt geworden und ist komplett selber gelaufen. Auch jüngere Kinder können also schon einige Kilometer zurücklegen. Ich empfehle euch aber unbedingt euch da langsam heranzutasten und eure Kinder nicht zu überfordern. Ihr könnt bei der Routenplanung auch direkt mögliche Abkürzungen mit berücksichtigen, um die Strecke notfalls verkürzen zu können.

Sicher unterwegs auf familienfreundlichen Wegen

Es sollte klar sein, das man mit jungen Kids keine gefährlichen Strecken gehen sollte. Ich rate dir dennoch Straßen, Schotterwege und zu befestigte Wege möglichst zu vermeiden, wenn die Kinder selbstständig laufen können und du keinen Kinderwagen mitnimmst. Wir sind einmal in den Alpen einen Schotter-Versorgungsweg gelaufen, da wir zu spät losgegangen waren um ansonsten bei dem schöneren Weg die Abfahrt mit der Sommerrodelbahn vor Dienstschluss zu erreichen. Dies hat uns allen gar keinen Spaß gemacht und die einzige Motivation war die Fahrt mit der Rodelbahn. Als Wege sind also häufig Trampelpfade, auf denen man auch mal um eine Wurzel steigen oder über einen Baumstamm klettern muss, deutlich spannender. Wir planen daher auch häufig ganz bewusst ein bis zwei kleinere Wege in unsere Strecke mit ein. Bei uns im Harz hatten wir bisher noch keine wirklich gefährlichen Stellen. Je alpiner es wird, desto mehr Vorsicht ist hier allerdings geboten und unterschätzt auf gar keinen Fall die Streckenlänge sowie die möglichen Gefahren. Auch die Einschätzung was gefährlich ist kann sehr unterschiedlich sein und was erfahrene Wanderer als einfach einstufen, kann für eine Familie mit Kindern schon lebensgefährlich sein. Verlasst euch daher nicht blind auf Internetbewertungen von Fremden, sondern tastet euch langsam heran und nehmt im Zweifel lieber von offiziellen Stellen als gut ausgebaut und familienfreundlich angelegte Wanderstrecken.

Wanderpässe und Stempelsysteme

In einigen Regionen gibt es auch Wanderpässe mit Stempelsystem. Wir fahren häufiger in den Harz, in dem es das System der „Harzer Wandernadel“ gibt, bei dem an 222 Stempelstellen in der Region Stempel gesammelt werden können. Kinder bis 11 Jahre erhalten bereits ab 11 gesammelten Stempeln die Auszeichnung „Wanderprinzessin“ oder „Wanderprinz“ mit einer entsprechenden Urkunde und Wandernadel für den Rucksack. Gerade am Anfang sammelt man recht schnell die ersten Auszeichnungen. Bei regelmäßigen Touren ist es selbst als Kind möglich, die 222 Stempelstellen zu erreichen und sich Harzer Wanderkaiser nennen zu dürfen. Pro Wandertag haben unsere Routen meistens 3-4 Stempel, bei denen die Stempelstellen häufig auch an interessanten Plätzen gelegen sind. Durch die Einplanung der Routen über die Stempelstellen ergeben sich meistens schon spannende Touren mit gut verteilten Highlights.

Pausen richtig einplanen: So bleibt das Wandern mit Kindern entspannt

Pausenplatz beim Wandern

Pausen sind für Kinder beim Wandern besonders wichtig. Kinder brauchen nicht nur Zeit zum Ausruhen, sondern auch, um zu spielen und dabei neue Energie zu tanken. Eine Pause zur richtigen Zeit kann den Unterschied zwischen guter Laune und müden, quengeligen Kindern ausmachen. Beim Wandern ist es immer wichtig die Kinder möglichst motiviert zu halten. Vieles ist dabei Kopfsache: So jammert einer unserer Jungs manchmal schon nach kurzer Strecke über schmerzende Füße, rennt dann aber plötzlich hunderte Meter, wenn er etwas spannendes entdeckt.

Durch gezielte Pausen könnt ihr die Motivation und den Spaß für die Kinder deutlich erhöhen. Wir berücksichtigen dies bereits bei der Routenplanung und planen an besonderen Punkten wie Aussichtsplatformen, Spielplätzen, Wasserfällen, Bächen und ähnlichen interessanten Punkten entsprechende Pausen ein. Dort können die Kids auch direkt spielen und sind danach meistens wieder motivierter für den weiteren Weg. Hilfreich ist es auch über den gesamten Wanderweg Highlightpunkte einzuplanen und diese nicht alle direkt am Start der Wanderung abzulaufen. Plant für die Pausen unbedingt genügend Zeit ein. Mit Kindern sollte der gesamte Weg inklusive der Pausen als Wandererlebnis gesehen werden und es nicht darum gehen möglichst weit zu laufen.

Snacks und Verpflegung: So versorgst du deine Kinder beim Wandern richtig

Damit euch die Energie während der Wanderung nicht ausgeht, solltest du auf nahrhafte und praktische Snacks setzen. Idealerweise sind sie leicht zu transportieren, einfach zu essen und liefern schnelle, langanhaltende Energie.

Bei den Snacks nehme wir immer welche mit, die direkt beim Wandern gegessen werden können und so schnell Energie liefern können. Da ihr beim Wandern aber meistens mehrere Stunden unterwegs seid, sind auch sättigende Lebensmittel wichtig. Je nach Wanderweg könnt ihr auch direkt den Besuch in einer Wandergaststätte einplanen. Häufig kann man in diesen allerdings nur mit Bargeld bezahlen, nehmt daher unbedingt ausreichend Geld mit und informiert euch vorher über die Öffnungszeiten des Lokals.

Nehmt auch unbedingt ausreichend Getränke mit. Hier bieten sich Trinkflaschen gut an, da aus diesen auch einfach zwischendurch getrunken werden kann. Für Herbst oder Winterwanderungen empfehlen wir eine Thermoskanne mit warmen Tee mitzunehmen.

Gesunde und energiereiche Snacks für Zwischendurch:

  • Müsliriegel: Achte darauf, dass sie wenig Zucker enthalten, aber reich an Ballaststoffen, Nüssen und Haferflocken sind.
  • Obst: Frisches Obst wie Äpfel, Bananen oder Trauben sind perfekt für eine Wanderung. Sie sind nicht nur nahrhaft, sondern auch erfrischend.
  • Nüsse und Trockenfrüchte: Diese sind perfekte Energielieferanten und liefern gesunde Fette und Proteine. Achte jedoch darauf, dass deine Kinder keine Allergien haben.
  • Käse und Vollkorn-Cracker: Eine kleine Portion Käse zusammen mit Vollkorn-Crackern ist eine gute Kombination aus Proteinen und Kohlenhydraten.
  • Schokolade: Ein kleines Stück Schokolade kann die Moral der Kinder steigern – vor allem, wenn die Wanderung länger dauert. Sie liefert schnelle Energie und ist ein guter Motivator.

Snacks für den besonderen Genuss und längere Pausen:

  • Reiswaffeln: Leicht und einfach zu essen, bieten sie eine gute Grundlage für kleinere Pausen.
  • Kekse oder kleine Kuchen: Selbstgemachte oder gekaufte Kekse, die nicht zu viel Zucker enthalten, sind ein leckerer Snack, der gleichzeitig den Hunger stillt.
  • Sandwiches: Selbstbelegte Sandwiches werden von unseren Kindern auch gerne gegessen. Diese können auch durch Gurken und Salat gesund belegt werden.

Besondere Aktionsmahlzeiten für unterwegs

Wir haben auch schon mehrfach unseren Trangia Camping-Kocher mitgenommen und dann als Mittagessen ein warmes Nudel- oder Reisgericht zubereitet. Dies kann auch eine tolle Abwechslung für die Kinder sein. Wichtig ist dabei unbedingt auf Brandschutz zu achten, nicht überall ist ein Kocher erlaubt um Waldbrände zu vermeiden. Hier müsst ihr euch unbedingt dran halten und euch vorher informieren, ob es bei eurer Wanderroute Möglichkeiten gibt.

So packst du richtig: Ausrüstung für Wanderungen mit Kindern

Die richtige Ausrüstung ist entscheidend für ein gelungenes Wandererlebnis. Fehlende Ausrüstung kann zu Frust und sogar ernsthaften Problemen führen. Daher solltest du abhängig von der geplanten Tour genau schauen, was du mitnehmen solltest. Für kürzere Wanderungen ist gar nicht so viel notwendig:

Wanderschuhe und Kleindung

Wichtig sind gut sitzende Wanderschuhe, die bereits eingelaufen sind, um Blasenbildung zu vermeiden. Für die ersten, kurzen Wanderungen und einfaches Gelände können auch Turnschuhe ausreichend sein. Um jedoch Blasen vorzubeugen, empfehlen wir, direkt Wandersocken zu tragen, die den Fuß zusätzlich stützen und Reibung reduzieren.

Je nach Wandergegend und dem aktuellen Wetterbericht sollte unbedingt wetterfeste Kleidung für alle Wanderer eingeplant werden. Wir haben schon öfter Wanderungen geplant, um vor dem angekündigten Regen zurückzukehren, nur um trotzdem unerwartet in einen Regenschauer zu geraten.

Achtet bei der Wahl der Kleidung darauf, dass sie in mehreren Schichten getragen wird, um euch flexibel an wechselnde Bedingungen anpassen zu können. Beim Wandern kann es schnell passieren, dass man bei Sonnenschein auf einer Wiese schwitzt, während es im schattigen Wald oder zwischen Felsen plötzlich deutlich kühler wird. Schichtweise gekleidete Wanderer können sich schnell auf solche Temperaturschwankungen einstellen und bleiben so den ganzen Tag über komfortabel.

Verpflegung auf der Wanderung

Kinder haben während körperlicher Aktivität einen erhöhten Kalorienbedarf. Es ist daher ratsam, energiereiche Snacks wie Müsliriegel, Obst oder Nüsse mitzunehmen. Regelmäßige Pausen mit kleinen Mahlzeiten fördern die Ausdauer und die gute Laune der Kinder. Nehmt daher genug Snacks und z.B. Sandwiches mit. Gerade auch ungesunde Snacks wie Bonbons oder etwas Schokolade können bei Motivationstiefs helfen. Als Getränke nehmen wir gerne Wasser, selbst gemischte Apfelschorle (naturtrüber Apfelsaft mit Mineralwasser) oder in den kälteren Monaten Tee oder Kaffee mit.

Transport leicht gemacht: Wanderrucksack

Für eine mehrstündige Wanderung hat uns meistens ein einziger 30 Liter Rucksack als vierköpfige Familie ausgereicht. Bei kurzen Wanderungen ist das Tragesystem aufgrund des nicht so hohen Gewichts zwar nicht ganz so entscheidend, sollte aber dennoch beachtet werden um den Komfort zu erhöhen. Ab dem Grundschulalter haben unsere Kinder dann auch bereits häufig selber einen kleinen Rucksack dabei gehabt, in denen sie Getränke, Snacks und persönliche Ausrüstung wie Fernglas und Taschenmesser getragen haben. Packt außerdem nicht zu viel Gewicht in den Rucksack eurer Kinder. Bei jüngeren Kindern sind müsst ihr euch darauf einstellen, dass ihr zumindest zeitweise, den Rucksack mittragen müsst.

Auf unseren Tageswanderungen nutzen wir seit zwei Jahren den Vaude Brenta 30 Rucksack*. Dieser bietet neben genug Platz ein gutes Tragesystem, sowie ziemlich perfekte Fächer mit guter Erreichbarkeit. Einziger Nachteil für uns ist die nicht ganz optimale Verstellbarkeit der Tragegurte für größere Personen. Solltet ihr also deutlich über 180cm groß sein, schaut euch besser nach einem anderen Rucksack mit ähnlichen Features um.

Tipp: Besonders wichtig ist auch das Packen des Rucksacks: schwere Gegenstände gehören möglichst nah an den Rücken.

Notfall und Erste-Hilfe Set

Beim Wandern, selbst bei kurzen Touren, ist man oft fernab von Straßen oder bewohnten Gebieten. Besonders mit Kindern ist es daher wichtig, für kleine Notfälle gut vorbereitet zu sein. Um auf unerwartete Situationen schnell reagieren zu können, habe ich ein Erste-Hilfe-Set zusammengestellt, das wir sowohl für Tageswanderungen als auch für Mehrtagesausflüge nutzen und auch für andere Abenteuer bestens geeignet ist. Das Set befindet sich in einem wasserdichten Packbeutel und umfasst folgende Inhalte:

  • Wundsalbe (Dexpanthenol)
  • Mückenstichmittel (Hydrocortison 0,5%)
  • Schmerzmittel (Ibuprofen 400mg)
  • Zeckenkarte
  • Wunddesinfektion (Octenisept)
  • Kompresse (1x klein, 1x groß)
  • Hirschtalg-Salbe
  • Rettungsdecke
  • Blasenpflaster
  • Pflaster
  • Leukotape
  • kleines Taschenmesser (Victorinox Classic SD)

Alleine im letzten Jahr habe ich auf verschiedenen Outdoor-Aktionen davon Pflaster, Hydrocortison, Ibuprofen, Octenisept, Zeckenkarte, Hirschtalgsalbe sowie Rettungsdecke genutzt. Das waren zwar alles keine großen Notfälle, aber trotzdem war es hilfreich diese Dinge dabei gehabt zu haben.

Sonnenschutz

Wanderungen führen oft in gebirgiges Terrain, und selbst außerhalb des Sommers kann die Sonne dort sehr intensiv sein. Da wir alle einen eher hellen Hauttyp haben, setzen wir auf Caps oder Hüte sowie auf großzügigen Einsatz von Sonnencreme und haben meistens auch dünne, langärmelige Kleidung dabei. Vergesst daher nicht, für ausreichenden Sonnenschutz zu sorgen – besonders für eure Kinder. Eine gute Vorbereitung schützt vor schädlicher UV-Strahlung und sorgt dafür, dass die Wanderung für alle angenehm bleibt.

Handtuch und Klopapier

Um den Spaß auf einer Wanderung deutlich zu erhöhen und möglichen Stress zu vermeiden nehmen wir immer auch ein Travel-Handtuch mit. Sollten die Kids (und auch Erwachsenen) während der Wanderung die Füße in einen kleinen Bach halten oder auf andere Weise Nasse Füße bekommen können diese so einfach getrocknet werden. So konnten unsere Jungs selbst im kalten Herbst begeistert durch ein eisiges Kneipp-Becken schreiten. Bei einer anderen Tour hatten wir uns etwas verlaufen und mussten dann einen kleinen Bach durchqueren, wo wir alle nass wurden und dankbar über ein Handtuch waren.

Nicht auf jedem Wanderweg ist eine Toilette genau da wo man sie braucht. In der Natur und besonders in Naturschutzgebieten sollte man daher für solche Notfälle vorbereitet sein. Hierzu nehmen wir immer Müllbeutel, Toilettenpapier sowie eine kleine Mini-Schaufel mit. So können wir die Hinterlassenschaften entweder verbuddeln oder mitnehmen. Klopapier bitte immer mitnehmen und nicht einfach in der Natur belassen. Sollet ihr Seife mitnehmen bitte darauf achten, dass diese natürlich abbaubar ist und diese nicht direkt neben Gewässern und Seen nutzen, da selbst kleinste Mengen Auswirkungen auf das Ökosystem haben. Wir nutzen dafür die 18-in-1 Seife von Dr. Bronners*, die sehr flexibel einsetzbar ist.

Praktisches Wanderzubehör: Sitzunterlage, Fotoapparat, Fernglas, Stirnlampe und mehr

Eine Sitzunterlage ist bei Wanderungen ein praktisches Must-have, besonders bei Pausen im Freien. Sie schützt vor feuchtem Boden und isoliert bei Kälte, sodass du auch auf kaltem oder nassem Untergrund bequem sitzen kannst. In der kalten Jahreszeit können sonst selbst Holzbänke sehr kalt sein. Es gibt leichte und platzsparende Unterlagen, sodass du sie problemlos im Rucksack verstauen kannst.

Unbedingt solltet ihr einem Fotoapparat dabei haben oder euer Handy für Fotos unterwegs nutzen. Denkt vorher daran das Handy voll aufzuladen und je nach Länge der Tour und wie intensiv ihr euer Handy nutzt vorsichtshalber eine voll aufgeladene Powerbank mitzunehmen. Gerade wenn ihr zur Navigation eine GPS-Handyapp wie Komoot nutzt, die viel Akkuleistung benötigen kann.

Alternativ könne ihr natürlich auch mit Karte navigieren oder sogar einen Kompass nutzen. Für normale Wanderungen nutzen wir inzwischen nur noch Komoot, wollen aber auch mal eine Navigationstour mit Karte und Kompass machen, wenn unsere Kids Teenager sind und dabei selber aktiv mitmachen können.

Gerade wenn ihr in den kürzeren Jahreszeiten unterwegs seid nehmt am besten immer eine Taschenlampe oder Stirnlampe mit, falls es doch später wird und ihr nicht mehr im Hellen zurück sein könnt. Wir haben auch schon extra Touren so geplant, das wir die letzte halbe Stunde im Dunkel unterwegs haben und so eine spannende Nachtwanderung mit den Kindern hatten.

Wenn ihr in den Bergen unterwegs seid kann auch ein Fernglas eure Aussicht weiter verbessern und sollte nicht fehlen. Auch Kinder haben viel Spaß mit Ferngläsern und es bietet mehr Abwechslung während des Wanderns.

Spielzeug, Teddy & Co. für unterwegs

Für die Motivation der Kinder kann es sehr hilfreich sein, wenn ihr Lieblings-Kuscheltier mit auf Wanderung geht. So bleibt das Abenteuer für sie noch aufregender, und es entstehen tolle Erinnerungsfotos, die die Kinder später gerne anschauen werden. Wenn mehrere Kinder an der Wanderung teilnehmen, kann ein kleiner Ball für die Pausen eine willkommene Abwechslung bieten und für viel Spaß sorgen. Eine Tüte oder ein Beutel für die während der Wanderung gefundenen Schätze, wie interessante Steine, Federn oder bunte Blätter, ist ebenfalls eine gute Idee. Das Sammeln von kleinen Fundstücken macht die Wanderung noch spannender und lässt die Kinder die Natur aus einer ganz neuen Perspektive entdecken.

Nützliches für die Rückfahrt im Auto

Nach der Wanderung fährt man häufig mit dem Auto zurück nach Hause. Hier empfiehlt sich ein Besen und Schaber zum Reinigen der Wanderschuhe dabei zu haben. Wir haben außerdem eine Ikea Samla Box, in der wir unsere Wanderschuhe verpacken und wieder unsere normalen Sneaker anziehen können.

Eine gemütliche Decke und Nackenkissen machen die Rückfahrt für die Kids gemütlich.

* = Affiliatelinks/Werbelinks: Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekommen wir von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht. Somit hilfst du uns bei der Finanzierung dieser Webseite.

Schlagwörter:

Ähnliche Beiträge